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Leben gerettet

Instruktor Danilo Motta rettete mit seiner Golden Retriever Hündin Mamy das Leben eines Unfallopfers.

Am 05. Januar 2011 wurde Instruktor Danilo Motta um 20.00 Uhr  in Brescia angefordert.
Es ging darum einen älteren Mann, welcher in Brescia wohnhaft ist, zu suchen. Die vermisste Person, ein passionierter Jäger, war mit seinen Auto in der hügeligen Gegend außerhalb von Brescia unterwegs.

Hier verlor er in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrzeug, und der Wagen schleuderte gegen einen Baum. Dies geschah am späten Nachmittag des 4. Januar 2011. Nachdem er die ganze Nacht bewusstlos in seinen Auto verbracht hatte, stieg er, immer noch im Schockzustand, bei Anbruch der Dämmerung aus seinem Fahrzeug, schloss dieses noch ab und begann ziellos durch die Wälder zu laufen.

Man brachte Herrn Motta am Abend des 5. Januar 2011 an den Ort des Unfallfahrzeugs. Herr Motta bat die Beamten das Auto zu öffnen, da es abgeschlossen war. Die ebenfalls anwesende Feuerwehr schlug das Fenster ein, um einen Zugang ins Wageninnere zu öffnen. Jedoch fand sich kein geeigneter Geruchsträger im Fahrzeug.

Herr Motta kopierte den Individualgeruch des Opfers mit Hilfe von steriler Gaze von Fahrersitz und Lenkrad. In der Zwischenzeit erkundigte er sich bei den Einsatzbeamten zu persönlichen Details des Vermissten. Die Geruchsproben wurden anschließend getrennt in Plastiktüten verstaut und der Hund wurde direkt am Fahrzeug angesetzt.

Der Hund führte die Rettungskräfte in einem knapp 4-stündige Marathon in Richtung eines kleinen Dorfes. Zwischenzeitlich erhielt die Polizei die Information, dass ein Mann, auf den die Beschreibung passte, in der Nähe dieses Dorfes gesehen worden war.

Im Dorf angekommen, führte der Hund die Mannschaft in eine Bar, welche um diese Zeit, nach Mitternacht, noch geöffnet hatte. Hier wurde den Einsatzkräften bestätigt, dass der gesuchte Mann gegen 15:30 Uhr in der Bar aufgetaucht sei. Da er allerdings ohne Schuhe unterwegs war einen schwankenden Gang zeigte und unverständlich sprach, hielt man ihn für einen Betrunkenen und war froh, als er die Bar wieder verließ.

Herr Motta machte mit seinem Hund eine kurze Pause, um ihn danach wiederum an der Bar anzusetzen. Der Hund führte den Rettungstrupp noch bis zu einer Ausfallstrasse an den Dorfrand, danach musste Herr Motta jedoch die Suche abbrechen, da sowohl der Hund als auch er bereits erhebliche Ermüdungserscheinungen zeigten.

Herr Motta wies die Polizei an, die aus dem Dorf hinausführende Landstrasse zu kontrollieren, und gab bekannt,dass er am folgenden Tag hier mit seinem Hund weiterarbeiten werde.

Als er zuhause ankam, erreichte ihn  die Meldung der Polizei, dass der Vermisste stark unterkühlt, aber noch lebend an dieser Straße aufgegriffen werde konnte.

Ob dieser die restliche Januarnacht nach seiner knapp 20-stündigen Odyssee in seinem Zustand noch überlebt hätte, ist fraglich.